Südumfahrung Hagsfeld

https://i2.wp.com/static3.ka-news.de/storage/scl/region/karlsruhe/1198242_m1t1w238q75v64892_Hagsfeld_Kommune_006.jpg

Durch den Beschluss des Gemeinderates vom 8.4.2014 wird die Variante 1b der Südumfahrung Hagsfelds als einzige Möglichkeit zur Verkehrsentlastung Hagsfelds weiterverfolgt.

Der Bau der Straße in der beschlossenen Variante würde unseren momentanen Wohnraum zerstören. Auch wenn schon seit dem Bezug der Haid- und Neu- Str. 153  klar ist, dass wir im Falle eines Baus der Nordtangente, oder eines Teilstückes davon, den Platz räumen müssen, werden wir uns diesen nicht so einfach streitig machen lassen.

Die Variante 1b kommt für uns unter anderen aus folgenden Gründen nicht in Frage:

Der Aufwand: Die in die Tiefe gelegte Straße und Anbindung erfordert einen Aufwand, der in keinem Verhältnis zur erwarteten Verkehrsentlastung steht.

Der Flächenverbrauch: Durch die unnötige Unterführung der Haid- und Neu- Str., die Verlegung der Bahnlinien und die große Schleife zur Rückführung werden viele bewohnte und naturnahe Flächen zerstört.

Die Kosten: Der Bau der Hagsfelder Umgehungsstraße in der Variante 1b würden ca. 65 Mio. Euro für 1,1 km Straße kosten. Da dies selbst von Bund und Land als unverhältnismäßig angesehen wird, wird es keine Finanzierungshilfe geben. Die Stadt Karlsruhe müsste die Finanzierung selbst stemmen. Die Variante 2 im Gegensatz, direkte Anbindung an die Haid- und Neu- Str., würde lediglich die Hälfte kosten.

Die Nordtangente: Mit der Unterführung der Haid- und Neu- Str. wird die Nordtangente, welche in den letzten Jahren auf viel Widerstand und Ablehnung in der Bevölkerung gestoßen ist,  wieder ein Stück weitergeführt. Wir befürchten, dass sie sich in den nächsten Jahrzehnten Stück für Stück erweitern wird. Mit einer Entscheidung gegen die Variante 1 könnte dem Einhalt geboten werden.

Die Verkehrsentlastung: Es gibt keine fundierte Verkehrsprognose, die diese Entscheidung rechtfertigen kann.

Durch diesen Gemeinderatsbeschluss wurde die Prüfung und Entwicklung weiterer Lösungsansätze ausgeschlossen. Wir fordern, dass alle möglichen Alternativen in den weiteren Diskurs und die weiteren Planungen und Überlegungen zur Entlastung des Verkehrs in Hagsfeld einbezogen werden und ihnen Beachtung geschenkt wird.

Was bisher geschah:

Im Vorfeld der Kommunalwahlen hat der Freie Kindergarten Karlsruhe e.V. Politiker_innen aller im Gemeinderat vertretenen Parteien zur Ortsbegehung mit Pressegespräch eingeladen. Hierbei wurde deutlich, dass viele Vertreter_innen über die Gegebenheiten vor Ort zumindest scheinbar nichts wussten. Einige haben zugesagt, dass darüber noch einige Gespräche geführt werden müssten.

Weiterhin wurden die Fraktionen scheinbar von der Stadt nicht ausreichend über das „Idyll“ in der Haid- und Neu- Straße informiert.

Zum ersten Mal wurden die Anliegen und Ängste der Betroffenen in den öffentlichen Medien, BNN – KaNews – Rheinpfalz, thematisiert, und das Freie Radio Querfunk berichtete in einer Sendung über dieses Thema.

Weiterhin standen verschiedene Behördengänge an um möglichst viele Informationen über den Stand des Straßenbaus aus unterschiedlichen Perspektiven zu sammeln. Leider gestaltet sich die Informationspolitik sehr schwierig und lässt keine eindeutige Einschätzung zu.

Wagenburg Karlsruhe bleibt!

Keine Stadt ohne Wagenplatz!

Werbeanzeigen

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

Erstelle eine kostenlose Website oder Blog – auf WordPress.com.

Nach oben ↑